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Zu mir

Dr. Stefanie Dotzel
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Psychologie ist meine Leidenschaft. Als promovierte Psychologin (Dr. rer. soc.) sowie studierte Pädagogin und Sonderpädagogin (B.A.; M.A.) arbeite ich bereits seit rund einem Jahrzehnt passioniert im psychologischen und sozialen Bereich - unter anderem mit (hoch)sensiblen Menschen. Hier war und bin ich nicht nur in der Praxis (stationär, ambulant und ehrenamtlich) aktiv, sondern auch in der Wissenschaft (Forschung und Lehre an der Universität Mannheim, Universität Wuppertal und Universität Bamberg).

Durch meine vielzähligen Engagements der letzten zehn Jahre habe ich Erfahrung in der Arbeit mit psychisch-emotional belasteten Menschen, Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten, Menschen mit geistiger Behinderung sowie Geflüchteten. Nicht alle von ihnen sind - nach meiner Einschätzung - (hoch)sensibel, aber viele.

Um diesen Menschen bestmöglich zu helfen, habe ich eine Vielzahl an Aus- und Weiterbildungen absolviert; und tue dies weiterhin. So erstreckt sich mein professioneller Hintergrund über systemische Beratung und Therapie (i.A., DGSF), prozess- und embodimentfokussierte Psychologie (PEP®), traumasensible Ansätze (ZTP), Meditationslehre (Poesis Institut), gewaltfreies Handeln (PART®) sowie systemisch-integrales Coaching. 

Neben meiner privaten Praxis in Bamberg bin ich als Psychologin in der Kinder- und Jugendhilfe tätig und arbeite dort mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen – auch hier ist neben einer oft krisenbelasteten Familienbiografie Hochsensibilität ein Faktor für die Probleme und Schwierigkeiten dieser Menschen. Ich bin diesen Menschen dankbar, dass sie mich immer wieder auf das Thema Hochsensibilität aufmerksam gemacht haben.  

Ob ich selbst hochsensibel bin? Wahrscheinlich. Sicher kann man sich nie sein, aber Tests und Erfahrungen sprechen dafür. Dieses „sichere“ Wissen darüber ist meines Erachtens auch nicht besonders wichtig. Viel wichtiger ist, zu sich, seinen Persönlichkeitseigenschaften und Fähigkeiten zu stehen. Auch mir fällt das nicht immer leicht…

Nachdem ich mittlerweile Expertin für (hoch)sensible Menschen bin, sehe ich, welches Geschenk diese Eigenschaft ist - für Dich wie auch für unsere Gesellschaft. Unsere Gesellschaft benötigt (Hoch)Sensible in ihrer vollen Kraft – vielleicht mehr als je zuvor. Ich sehe Kinder wie Erwachsene, die vor Kreativität und Ideengeist sprudeln, Stimmungen und Empfindungen anderer Personen wahrnehmen können und so vieles mehr – und ich möchte mich für diese Menschen mit diesen wundervollen Eigenschaften einsetzen. Dafür bin ich hier!

 

Einige Worte zum Du ...

Vielleicht ist es Dir fremd, dass man sich im psychologischen Setting duzt. Die Regel ist das auch nicht. Ich habe nichts gegen formale Ansprachen wie „Sie“ oder „Ihnen“. Im Gegenteil: Es gibt viele Kontexte, in denen diese Ansprache nützlich ist und ihren Wert hat; und in solchen Kontexten nutze ich diese Ansprache gerne. Ich sehe diesen Nutzen jedoch nicht für ein psychologisches Setting. Die Öffnung des Menschen ist im Coaching und der Therapie die Grundlage für eine gelingende Zusammenarbeit – und Sprache ist ein Katalysator dafür. Ich möchte keine unnötige Barriere aufbauen, die Deinen Prozess nur in die Länge zieht. Für mich ist dieser Gedanke ein viel größeres Zeichen für Professionalität als eine formale Anrede mit „Sie“ oder mit Titel. Vielleicht kannst Du Dich darauf einlassen :) ...

Ich freue mich, Dich kennenzulernen!
Deine Stefanie